Thale,
13. Dezember 2007 - Mertik Maxitrol GmbH & Co. KG wird durch den Ostdeutschen Sparkassenverband mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Unternehmer des Jahres 2007“ geehrt. Die Urkunde wurde durch den Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Quedlinburg, Dr. Klaus Köhler, am 13. Dezember 2007 in Quedlinburg an den Geschäftsführer Larry C. Koskela und die Prokuristin Bonnie Kern Koskela überreicht.
„Für mich ist es eine kleine Sensation, dass Firmen aus dem Alt-Landkreis Quedlinburg den ersten und zweiten Platz in Sachsen-Anhalt beim 11. Unternehmerkonvent des Ostdeutschen Sparkassenverbandes belget haben. Die Firma Keunecke Feinkost wurde bereits am 26.11.2007 als Landessieger 2007 geehrt. Mertik Maxitrol hat sich durch neue, qualitativ hochwertige Produkte eine gute Position auf dem weltweiten Gasarmaturenmarkt erarbeitet“, unterstrich Dr. Klaus Köhler. „Es ist großartig, dass die Firma Mertik Maxitrol im Ergebnis der Bewertung von 53 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt durch die Jury mit der Zuerkennung des zweiten Platzes Anerkennung für die Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte erfährt“, betont der Sparkassenchef.
Mertik Maxitrol und die amerikanische Partnerfirma Maxitrol Company zählen zu den internationalen Marktführern in der Herstellung von Mehrfachstellgeräten, Druckreglern, Gasfiltern und Gassicherheitsprodukten. Filialen befinden sich in Deutschland und England.
Mertik Maxitrol Produkte sorgen in aller Welt für Wohlfühltemperaturen. Ob Gaskamin, Terrassenstrahler, Durchlaufwasserheizer oder Gasverteiler für Ein- oder Mehrfamilienhäuser - nahezu überall steckt Regelungstechnik von Mertik Maxitrol aus Thale drin. „Wir entwickeln, produzieren und vertreiben innovative Regel- und Absperrarmaturen für die Gasgeräteindustrie, für Großküchengeräte sowie Gassicherheitsprodukte für die Gasversorgung und Gasinstallation“, erläutert der Geschäftsführer Larry C. Koskela der jungen, aber traditionsreichen Firma. Über 85 Prozent der hochpräzisen Gasarmaturen werden exportiert.
Das Unternehmen ist seit 130 Jahren in der Region präsent. 1993 wurden Teile an US-amerikanische Privatleute verkauft, die das Unternehmen mit hohem persönlichen Engagement auf einem erfolgreichen Kurs führen.
Rund 17 Millionen Euro flossen seit der Privatisierung in das Unternehmen. „Wir haben einen neuen Standort bezogen und die Fertigung komplett modernisiert“, berichtet Koskela. Dass sich dieses Engagement auszahlt, belegen die Geschäftsergebnisse: im Jahr 2006 betrug der Jahresumsatz mehr als 20 Millionen Euro. Über 95 Prozent davon resultieren aus neuen Produktentwicklungen.
Fast 15 Prozent unserer 170 Mitarbeiter arbeiten im Bereich Forschung und Entwicklung an neuen Technologien und Erzeugnissen. Im Schnitt wird jedes Jahr mindestens ein neues Produkt auf den Markt gebracht – und das weltweit. Das Unternehmen hat bereits mehr als 240 Schutzrechtsanmeldungen in 30 Ländern getätigt. Mit einem globalen Netz von Vertriebsbüros bearbeiten und erobern die Harzer den Weltmarkt, beliefern Kunden in mehr als 45 Ländern der Erde. |
V.l.n.r.: Dr. Klaus Köhler, Bonnie Kern Koskela, Marko Heiroth, Larry C. Koskela
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